Am Samstag den 16. April fand in Rosenheim unter dem Motto “Stoppt das Massaker in Kurdistan” eine Demonstration durch die Innenstadt statt. Dazu sammelten sich die knapp 100 Teilnehmer*innen zunächst am Bahnhof, wo die Anfangskundgebung mit einen internationalistischem Redebeitrag anfing, gefolgt von einem Beitrag von AGIR, der demokratischen Jugend. Der Demonstrationszug verlief friedlich, aber geprägt von Schikanen durch die Rosenheimer Polizei, die diverse transparente und Fahnen ohne geltende Rechtsgrundlage für illegal erklärte und den Zug deshalb sogar zeitweise anhielt. Außerdem sammelten sich am Rand der Demonstration immer wieder eine kleine Gruppe türkischer Ultranationalisten, die sich durch das mehrmalige zeigen des Wolfsgrußes als Sympathisanten oder Mitglieder der rechtsextremen Bewegung “Graue Wölfe” darstellten und immer wieder Demonstrationsteilnehmer*innen provozierten. Die Schlusskundgebung fand am Max-Joseph Platz statt, wo es wieder Redebeiträge gab, u.a. von der extra aus München angereisten kurdischen Jugend, Ciwanên Azad.

AGIR bedankt sich bei jedem, der gestern seinen Protest lautstark auf die Straße getragen hat.

Wir kritisieren aber auch die Rosenheimer Polizei, die die Demonstration mangels genauer Kenntnisse der Rechtslage immer wieder eingeschränkt hat und nach dem Ende der Demonstration sogar versuchte, ohne ersichtlichen Grund einen der Aktivisten festzunehmen.

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